BID Bayerischer Inkasso Dienst AG – Datenschutz

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Vor einigen Tagen berichteten wir bereits über den BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und seine Rolle in Sachen 1 und 1 Internet AG, sowie GMX. Aus aktuellen Anlass haben wir in der Redaktion nun den Fall eines betroffenen aufgenommen. Im Rahmen dieses Falles wollte der Betroffene eine Auskunft aufgrund eines Schreibens, dass er an den BID gerichtet hatte haben. Die Dame am Telefon sprach mit einer ruhigen angenehmen Stimme und war sehr höflich. Doch verlangte Sie im Rahmes des Gespräches zum Datenabgleich neben Name und Anschrift auch das komplette Geburtsdatum. Diese Praxis wird von Inkassounternehmen gerne verwendet um an das Geburtsdatum des Schuldners zu kommen, denn mit Name und Anschrift, so wie mit dem Geburtsdatum lassen sich Auskünfte beim Einwohnermeldeamt einholen. Oft ist es nämlich so, dass Inkassounternehmen garnicht das Geburtsdatum vorliegen haben. Aus diesem Grund gibt es eine bewertete Strategie beim Datenabgleich. Betroffene sollten dem Inkassounternehmen die Möglichkeit geben drei Beliebige Stellen aus dem Geburtsdatum abzufragen. Damit sollte die Identität des Schuldners eindeutig geklärt sein. Denn nur wer das vollständige Datum kennt, kann ohne zu zögern aus 8 Zahlen drei Stellen nennen. Die Dame am Telefon, nennen wir Sie einfach mal Frau G. wollte diese Praxis nicht anwenden. Daher verlangten wir von Frau G. dass sie uns mit den Datenschutzbeauftragten verbindet. Frau G. teilte uns mit, dass Sie glaube es gäbe keinen Datenschutzbeauftragten und sie wisse nicht was sie nun ohne das Geburtsdatum tun könne. Als wir Frau G. Darauf hinwiesen, dass Herr Groeger der Datenschutzbeauftragte ist und wir nun mit ihm telefonieren wollen, versuchte Frau G. uns mit dem Datenschutzbeauftragten zu verbinden. Dieser lies uns durch Frau G. ausrichten, dass er Anfragen nur in schriftlicher Form entgegennehmen würde. Als wir darauf hinwiesen, dass wir in diesem Falle seine Kontaktdaten wünschen an die wir eine Datenschutzbeschwerde einreichen können, teilte Frau G. uns mit, wir sollen doch einfach einen Brief oder eine Email an die normale Adresse senden. Dieses Vorgehen widerspricht dem Gedanken des BDSG. Im weiteren Gesprächsverlauf ergab sich dann auch, dass Frau G. so ziemlich keine Ahnung zum Thema Datenschutz hat. Zwar erteilte Sie uns auch keine Auskunft über den aktuellen Fall, dennoch war Sie nicht in der Lage eine den BDSG entsprechende Vorgehensweise zu praktizieren. Im Internet findet man bei der Suche nach  BID Bayerischer Inkasso Dienst AG immer wieder Hinweise, sogar vom eigenen Personal, dass der Datenschutz nicht beachtet wird. Angeblich würde immer nur alles für gelegentliche Überprüfungen vorbereitet.

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