Finanzagenten gesucht: Jobangebot mit Polizeibesuch garantiert!

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Photo by Bankenverband - Bundesverband deutscher Banken

Immer wieder erreichen uns Emails, in denen uns ein Job als sogenannter Finanzagent angeboten wird. Angeblich könnten wir mit wenig Arbeit viel Geld verdienen.

Doch was steckt dahinter? Nach einigen Recherchen kamen wir auf den Warnhinweis des Bundeskriminalamtes, welches ausdrücklich vor diesen Stellenangeboten warnt. Hintergrund ist eine Betrügerbande, die lediglich Bankkonten für Missbrauch sucht. Die Masche ist sehr einfach aufgebaut. Nach einer erfolgreichen Registrierung als Finanzagent – natürlich müssen Sie auch ihren Personalausweis und Ihre Bankkarte als einen Scan einreichen – verspricht man Ihnen größere Zahlungeingänge auf ihrem Konto. Dieses Geld sollen Sie noch am gleichen Tag abheben und per Western Union oder MoneyGram weiterleiten.

10% der eingegangenen Beträge dürfen Sie für Ihre Dienste behalten. Doch woher stammt das Geld? Die Betrüger benutzten Ihr Konto für eingehende Zahlungen aus sogenannten Fake Shops oder gefälschten Ebay Shops oder gehackten Amazon Händler Konten. In manchen Fällen werden Ihre Konten auch für „Phishing“ Aktionen verwendet. Das Schlimme an der Sache ist, dass Sie sich in jedem Fall selbst strafbar machen, denn wer sein Bankkonto anderen zur Abwicklung von Zahlungen anbietet macht sich strafbar wegen des Verdachtes auf Geldwäsche.

Wie schützen Sie sich?
Seien Sie immer skeptisch, wenn Ihnen jemand im Internet das schnelle Geld verspricht, besonders dann wenn Sie als Finanzagent tätig sein sollten. Denn es gibt keinen Grund für ein Unternehmen ein Bankkonto einer fremden Privatperson zu nutzen. Bankkonten können ohne Probleme durch Unternehmen eröffnet werden.

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