Gewerberegister Betrug

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Vorsicht ist geboten, wenn man eine GmbH oder UG gründet. Denn nach jeder Handelsregister Anmeldung erhält man eine Rechnung des zuständigen Handelsregisters. Besonders dann sollte man vorsichtig sein, wenn man das erste Mal eine Firma anmeldet. Sobald die Veröffentlichung im Handelsregister eingegangen ist flattern die ersten Brief an die hinterlegte Geschäftsadresse.

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Diese Schreiben sehen der Rechnung des zuständigen Handelsregisters oft täuschend ähnlich. Wir haben in diesen Beitrag einen Brief veröffentlicht, der einer offiziellen Rechnung täuschend ähnelt. Doch woher bekommen diese Organisationen die Daten der neu gegründeten Firma? Oft verwenden diese Unternehmen die Daten direkt aus dem Handelsregister, dabei verwenden sie speziell angefertigte Programme, die das Register scannen. Wenn man sich die täuschend echt aussehenden Briefe anschaut, dann findet man ständig Hinweise, dass es sich um eine „Offerte“ handelt. Oder Hinweise wie

„Beachten Sie bitte, dass Sie mit uns gegenwärtig in keiner laufenden Geschäftsbeziehung stehen.“

Um den Empfänger unter Druck zu setzen steht am Ende der „Rechnung“ der Hinweis

„Bitte beachten Sie, dass eine Veröffentlichung erst nach Zahlungseingang erfolgen kann.“

Uns liegen viele solcher Schreiben vor, seit neustem nutzen diese Unternehmen jedoch ausländische Bankkonten. Die IBAN auf dem Schreiben beginnt mit RO für Rumänien. Keine deutsche Behörde und erst recht nicht das Amtsgericht, welches meistens für Handelsregistersachen zuständig ist unterhält ein Bankkonto außerhalb Deutschland. Im vorliegenden Fall würden Sie beim „Gewerbe- und Handels- Register Nordrhein-Westfalen“ einen Wehrbeitrag unter www.guh-register.de erwerben. Also lesen Sie solche Post genau, prüfen Sie Rechnungen sorgfältig. Gerne können Sie sich in solchen Fällen auch kostenfrei an unseren Support wenden.

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