Nigeria Connection noch immer aktiv – Betrugswarnung

1
552

Wer freut sich nicht über eine Email in dem ihm mitgeteilt wird, dass er viel Geld geerbt hat – besonders wenn es sich bei dem Verstorbenen um eine unbekannte Person handelt. Mit genau dieser Masche ist die Nigeria Connection bekannt geworden. Die Masche hat sich über die Jahre weiter entwickelt und ist noch immer erfolgreich. Betroffene bekommen von einer Email aus dem Ausland, meistens aus Holland eine Nachricht in der sie als potentieller und angeblicher Erbe eines in Afrika verstorbenen Familienmitgliedes seien. Manchmal ist es auch einfach nur ein Staatsoberhaupt oder ein Millionär, der verstorben ist und der Vermögensverwalter gönnt den eigentlichen Erben „dem Staat“ das Erbe nicht. Die Geldgier der Empfänger weckt ihre Neugier.

Beim Austausch von Nachrichten mit dem Absender werden oft offizielle und täuschend echt aussehende Dokumente vorgelegt, in denen dann plötzlich der Name der Opfer erscheint. Doch wo liegt nun der Betrug. Immer, aber wirklich immer kommt es in der Kommunikation an einen Punkt an dem das Opfer aufgefordert wird Geld vorab zu bezahlen für irgendwelche Gebühren, wie Überweisungsgebühren oder Bestechungsgelder. Sie können sich sicher vorstellen, was passiert, wenn Sie die angeforderte Summe an die Täter übergeben. Diese sind dann nämlich spurlos verschwunden und das angebliche Erbe bekommen Sie nicht. Anfangs halten sich die Gebühren immer in einen gesunden Rahmen um die 1 % bis 3 % was für eine Auslandsüberweisung oder WesterUnion Transaktion durchaus ein moderater Rahmen ist. Doch wenn das angebliche Erbe dann ein paar Millionen US Dollar beträgt, dann betragen die Gebühren, die Sie den Tätern zahlen auch schon mal einige hunderttausend Euro.

Wie schützen Sie sich?
Ignorieren Sie einfach die Emails. Denken Sie logisch nach! Würde jemals eine offizielle Stelle eine Email mit der Mitteilung über ein Erbe versenden? Nein, das passiert nirgendwo auf der Welt, auch nicht in Afrika. Und warum sollten Sie Gebühren für eine Überweisung zahlen? Schließlich hat doch die Bank das angebliche Erbe und könnte es einfach vom Vermögen abziehen.

Fazit!
Es ist einfach zu schön um wahr zu sein, dass man Millionen aus Afrika erbt.

1 KOMMENTAR

  1. Die Masche läuft ja schon seit Jahren. Dass darauf noch Menschen reinfallen. Ich kannte mal einen, der wäre fast drauf reingefallen. Angeblich hätte er geerbt. Er ist extra wegen eines Treffens nach Holland gefahren, wo man Ihm dann auch gleich ein Honorar für die Abwicklung abnehmen wollte.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.